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Die Gestaltung positiver Beziehungen bildet die Grundlage schulischer Arbeit.

In der Schule begegnen sich viele Menschen, die in Beziehung zueinander stehen. Diese Beziehungssysteme nehmen – bewusst oder unbewusst – Einfluss auf das Verhalten aller Beteiligten. Toleranz, Achtsamkeit, Respekt und Ehrlichkeit gelten uns als die wichtigsten Voraussetzungen im Umgang miteinander auf allen Ebenen. Auf der Lehrer-Schüler-Ebene findet alles schulische Lehren und Lernen in einem interaktiven und dialogischen Beziehungsgeschehen statt. Ebenso wichtig erscheint uns das „Wie“ des Umgangs mit- und untereinander auf der Erwachsenenebene. Hier schaffen Transparenz des Handelns und gegenseitige Information über wichtige Angelegenheiten Verständnis füreinander. In positiven Beziehungen wird Wert auf konstruktive Kritikfähigkeit sowie die Balance zwischen Nähe und Distanz gelegt. Sowohl innerhalb der Hierarchien des Systems „Schule“ als auch in Kontakt mit Bezugspersonen außerhalb des Systems wollen wir die Beziehungen bewusst gestalten und pflegen, um ein konstruktives Miteinander zum Wohle der uns anvertrauten Menschen zu praktizieren.
Der Führungsebene kommt hier eine besondere Vorbildwirkung zu.

 

Kollegiale Zusammenarbeit, die an unserer Schule sehr groß geschrieben wird, heißt bei uns, den anderen in seinem Unterricht mit dem Faktum „Unterricht“ nicht zu reglementieren oder Ratschläge zu erteilen. (Auch Ratschläge sind qua definitionem Schläge!) Hinschauen, Anbieten von Arbeitsmaterial, Anbieten gemeinsamer Vorbereitungen, Arbeitsteilung, Erfahrungsaustausch, Neutralität wahren. Wir sind ein Team, das an einem Strang zieht und nicht durch die Vernetzung von außen umstrukturiert werden sollte.
Die Zusammenarbeit mit den Eltern – die an unserer Schule hervorragend funktioniert – behält die Würde der Kinder im Auge und nimmt die Ängste der Eltern wahr und ernst. Dabei ist uns wichtig, deren Initiative zur Bereicherung des Schullebens wahrzunehmen und deren Engagement für die Kinder stets zu stärken.
Mit den Schülern sprechen wir über Konflikte und suchen nach Formen der Bewältigung. Durch gemeinsame Aktivitäten, auch außerhalb des Unterrichts, bauen wir bewusst Beziehungen auf.

Wir sind dankbar für die kompetente und freundliche Führung durch unseren Schulleiter. Wir brauchen kein „Management“ im konkreten Wortsinn, da es sich bei der Lehrerschaft um engagierte, selbst denkende Persönlichkeiten handelt. Unser Schulleiter erkennt uns in unseren Fähigkeiten an.

Für alle vier Punkte erteilen wir unserer Schule ein „Sehr gut“!

 

Wir erreichen Professionalität und Qualität an unseren Schulen durch regelmäßige Reflexion, Weiterbildung, Weiterentwicklung und Evaluation.

Die Weiterentwicklung durch zentrale, regionale, lokale und schulinterne Fortbildungen, der Austausch in pädagogischen Konferenzen sowie der Einsatz verschiedener Instrumente der Evaluation an den Grundschulen und Mittelschulen des Landkreises sind mit entscheidend für den Bildungserfolg. Die aus der externen Evaluation abgeleiteten Schwerpunkt- und Zielsetzungen sowie die kontinuierliche Reflexion über das Erreich- und Machbare schaffen Transparenz und ermöglichen Weiterentwicklung. Wir verstehen unsere Schulen auf allen Ebenen als lernende Systeme. Das Unterrichten nach aktuellen Qualitätskriterien sowie zeitgemäße didaktische und methodische Kompetenz sind uns für das Erreichen und Erhalten von Qualität besonders wichtig. Der professionelle Umgang mit sich selbst durch Gesundheits-, Zeit-, Konflikt- und Projektmanagement sowie die ständige persönliche Weiterbildung stellen die Basis für eine erfüllende und verantwortungs-bewusste Berufseinstellung dar.

 

Unsere Unterrichtsqualität hängt in erster Linie von dem sehr guten Klima der Schule und von dem wachen Idealismus unserer Lehrkräfte ab. Jeder ist stets bereit, sich fortzubilden durch kollegialen Austausch, interne und externe Veranstaltungen und offene Klassenzimmertüren. Wir dokumentieren die Schülerleistungen nach außen.

 

Auf der Grundlage christlicher und traditioneller Werte, geprägt durch die Offenheit für Andere, bieten unsere Schulen einen professionellen Lern-, Lebens-, und Erfahrungsraum.

Schule ist Lebensraum. Christliche Tradition – oft in Verbindung mit gelebtem Brauchtum – spiegelt dies im schulischen Jahresablauf wider und bietet Werteorientierung. Der engen Verbindung unserer Schulen mit Kirche und Vereinen kommt in der ländlichen Region unserer Landkreise Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölt-Wolfratshausen eine besondere Bedeutung zu. Wir legen Wert darauf, dass das Kolorit unserer Region erhalten und weiterentwickelt wird. Gleichzeitig erleben wir Einflüsse aus anderen Religionen sowie neuere gesellschaftliche Entwicklungen als Bereicherung und Erweiterung unseres kulturellen Lebens.

 

Unsere Schule ist ein Ort, wo Lehrer und Schüler das eigene Leben wahrnehmen und thematisieren, ein Ort, wo man durch den Unterricht Einblick in die Realität bekommt und in Ruhe ihren Reichtum reflektieren kann.

Lern- und Erfahrungsräume finden sich nicht nur im Schulhaus, sondern, wenn möglich, suchen wir den direkten Kontakt zur Außenwelt.

 

Unser Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer Individualität anzunehmen und entsprechend ihrer Voraussetzungen in ihrer Person, ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten bestmöglich zu fördern.

Im Zentrum allen schulischen Handelns stehen die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen.
Der Akzeptanz und Berücksichtigung der damit verbundenen Vielfalt innerhalb der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Verhaltensweisen und kulturellen Ausprägungen kommt eine besondere Bedeutung zu. Der professionelle und kreative Umgang mit der Heterogenität in Unterricht und Schulleben wird in zunehmendem Maße Schwerpunkt pädagogischer Reflexionen und pädagogischen Handelns sein. Unser Ziel ist der Ausbau der Qualität von Unterstützungs-, Förder- und Kooperationsmaßnahmen.

 

Wir nehmen Kinder mit Behinderungen an und fördern sie so gut wie möglich. Dafür fordern wir aber von allen Verantwortlichen aus Politik und Schulaufsicht personelle Unterstützung ein. Wir lassen unseren Kindern ihre Kindheit, indem wir sie nicht überfordern oder sie für die Gesellschaft aussortieren. Durch eine Vielfalt an Lernangeboten werden wir jedem Schüler seinen Leistungen entsprechend gerecht. Wir versuchen dem Gebilde aus Selbstzweifel, Druck und Zukunftsängsten von Kindern und Eltern entgegenzuwirken.

 

Unsere Schulen sind Teil einer sich verändernden Gesellschaft. Wir begleiten und reflektieren diesen Prozess durch Unterrichtsentwicklung mit dem Ziel, unseren Schülern Wissen und Schlüsselqualifikationen zu vermitteln, um sie auf zukünftige Heraus-forderungen vorzubereiten.

Neuerungen und Wandel im Schulsystem sind kein schulspezifisches Thema sondern Ausdruck einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Die kritische Auseinandersetzung im Spannungsfeld zwischen dem Aufrechterhalten von bewährten Werten und Methoden einerseits und der Öffnung für notwendige Weiterentwicklungen andererseits soll auf allen Ebenen der Grundschulen und Mittelschulen des Landkreises Prinzip und laufender Prozess sein. Dazu gehört auch die Bereitschaft und Kompetenz aller im Grund- und Mittelschulbereich
arbeitenden Lehrkräfte und Führungspersonen, sich selbst den notwendigen Veränderungen anzupassen.
Für diesen insgesamt großen Aufgabenbereich gewinnt die kontinuierliche Unterrichtsentwicklung unter den Gesichtspunkten der Methodik und Didaktik aber auch der neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse an Bedeutung.

 

Trotz sinkender Schülerzahlen wollen wir die beiden Schulhäuser in Schlehdorf und Großweil am Leben erhalten. Die Gemeinden unterstützen uns bei notwendigen Fahrten zwischen den Häusern. Wir sind jederzeit offen für neue Lernmethoden zur Anbahnung von Schlüssel-qualifikationen. Wir wollen durch Anregung, Wissensvermittlung und liebevolle Führung die Basis schaffen, dass jedes Kind seinen eigenen Platz in der Welt findet. Wir sind eine Grundschule mit starkem künstlerischen, sportlichen und umweltpädagogischen Ausprägungen.